Plastikgalerie Schlosskirche Neustrelitz



Ausstellungen 2012

5. Mai bis 1. Juli 2012 
Margret Middell
Eröffnung: 5. Mai 2012, 15 Uhr

14. Juli bis 7. Oktober 2012
Meister der Burg
Bildhauer der Burg Giebichenstein, Halle
Gustav Weidanz, Gerhard Marcks, Waldemar Grzimek, Gerhard Lichterfeld, Gertraud Möhwald, Bernd Göbel
Eröffnung: 14. Juli 2012, 15 Uhr

Anschrift:
Hertelstraße 2 I 17235 Neustrelitz I Tel. 03981 239263 I E-Mail: psn.hoffmann@arcor.de

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 11 Uhr bis 18 Uhr

Die von 1855-1859 erbaute Schlosskirche Neustrelitz ist eine einschiffige, kreuzförmige Saalkirche.
Die neugotische Kirche gilt als Hauptwerk des Schinkel-Schülers und Landesbaumeisters Friedrich Wilhelm Buttel (1796-1869).

Von den Fassaden ist die vordere, dem früheren Paradeplatz zugewandte, am prachtvollsten. Flankiert von den Haupttürmen liegt eine Rosette mit ihren reichen Stab- und Maßwerk in einem quadratischen Rahmen. In der Mitte der Rose befindet sich ein Christuskopf, um den zwölf Kreise - Sinnbild für die zwölf Apostel - angeordnet sind.
Rechts und links der Rose stehen von Friedrich Wilhelm Buttel entworfene und von Albert Wolff modellierte Terrakottafiguren: die vier Evangelisten Markus, Lukas, Johannes und Matthäus.

Insgesamt sind an der Schlosskirche über 300 verschiedene Formsteine und Ornamente aus gelbem Backstein, die Buttel selbst entworfen und modelliert hat, sowie zahlreiche Terrakotten verwendet worden.

Der Innenraum war zur Entstehungszeit mit zahlreichen Kunstwerken ausgestattet. Sie sind nicht mehr vorhanden. Gegenüber der Apsis steht eine kleine Orgel aus der Werkstatt des Orgelbaumeisters Grüneberg. Besonders erwähnenswert sind die Holzschnitzereien an den Emporen und die Gestaltung der freitragenden Holzdecke, die das Kirchenschiff überspannt.

Seit 2001 hat sich die Schlosskirche als „Plastikgalerie Schlosskirche Neustrelitz“ in Trägerschaft der Stadt Neustrelitz zu einem anerkannten Ausstellungsort für figürliche Bildhauerkunst entwickelt.
Unter anderem mit Werken von Schadow, Rauch, Rodin, Hrdlicka, Barlach, Kollwitz, Lehmbruck, Marcks und anderen zog die Plastikgalerie in den vergangenen Jahren zehntausende Besucher an.

Ein besonderer Reiz des Ortes liegt im Zusammenspiel der ausgestellten Werke mit Architektur und Kunst des einzigartigen Kirchenbaus und des angrenzenden Schlossgartens, in dem sich Figuren aus drei Jahrhunderten befinden.

Das Galeriekonzept konzentriert sich auf die figürliche Bildhauerei und umfasst die Ausstellung bedeutender Exponate aus Sammlungen und Museen, die Darstellung der Lebenswerke bedeutender Künstler sowie die Präsentation der jüngeren Generation und thematische Ausstellungen.

Weitere Informationen finden Sie hier.