Museum der Stadt Neustrelitz

Schloßstraße 3 17235 Neustrelitz Tel. 03981-205874 Fax: 03981-203126 email: museum@neustrelitz.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Freitag:  11 - 16 Uhr

Nach vorheriger Anmeldung sind auch außerhalb der Öffnungszeiten Führungen möglich!

Das Museum der Stadt Neustrelitz präsentiert die Geschichte der ehemaligen Residenzstadt Neustrelitz und die Regionalgeschichte von Mecklenburg-Strelitz
Das Herzogtum Mecklenburg- Strelitz entstand aufgrund der letzten mecklenburgischen Landesteilung. In dem kleinen Fürstentum konnte der territorialstaatliche Absolutismus, der in den meisten anderen deutschen Kleinstaaten existierte, nicht durchgesetzt werden. Über die Folgen, die sich daraus für die Wirtschaft und die politische Entwicklung der Region ergaben, kann sich der Besucher im ersten Raum des Museums informieren. Im zweiten Raum macht die Ausstellung mit den Besonderheiten einer barocken Stadtgründung bekannt. Neustrelitz entstand als eine der wenigen Residenzstadtgründungen im Zeitalter des Absolutismus vor den Toren ihrer Mutterstadt Strelitz. Sie wurde infolge eines Gründungsaufrufs des Jahres 1733 planmäßig angelegt und entwickelte sich, bewusst vom Hof gesteuert, zu einer reinen Handwerker- und Beamtenstadt. Fürstliche Repräsentanz und das Schloss dominierten bis 1918 das städtische Leben. Vom Schloss, das 1945 einem Brand zum Opfer fiel, sind im Museum Gemälde, Abbildungen und Interieur zu finden. Ein Spaziergang im Schloßgarten empfiehlt sich nach dem Museumsbesuch. Im dritten Ausstellungsraum des Museums wird Geschichte des 19. Jahrhunderts dokumentiert. Bürgerliche Künstler und Gelehrte fanden in der Residenzstadt Entfaltungsmöglichkeiten und hinterließen ihre Spuren. Von dem Bildhauer Ch. D. Rauch befinden sich mehrere Plastiken im Besitz des Museums, die er im Auftrag des Neustrelitzer Hofes fertigte. So sind z.B.: Büsten des Großherzogs Georg und seiner Schwester, der preußischen Königin Luise, zu sehen. Befreiungskriege und Revolution von 1848 sind weitere Themen im dritten Raum. Im Obergeschoss wird in einem Gedächtniszimmer an die Heimatforscherin und Gründerin des Museums Annalise Wagner erinnert.

Auf spielerische Art Geschichte begreifen, ist das Anliegen des museumspädagogischen Angebots. Auf Museumsfesten, mit Vorführungen historischer Geräte, Kostüme und spannend gestalteten Führungen können Kinder aus Schulen und Kindereinrichtungen mit Spaß die Geschichte ihrer Heimatstadt und -region hautnah erleben.

 

  
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