| Informationen | Unter dem Motto "Blau ist die Nacht" steht in diesem Jahr die Neustrelitzer Lesenacht. Rund um den Hafen laden am Sonnabend, dem 28. Januar, ab 20 Uhr erneut sechs ungewöhnliche Schauplätze zu literarischen Appetithappen ein - und sie alle sind mit Wort-Spielen in Blau versehen.
In die "Blaue Ferne" lockt zum Beispiel der shop2rock, der zum ersten Mal zu den Gastgebern gehört. Hier reicht das Repertoire von den "Italienischen Schuhen" des Schweden Henning Mankell, die sich Leserin Anne Steffen als Lektüre ausgesucht hat, bis zu ostpreußischen Anekdoten, vorgetragen von Axel Schütze.
"Das Blaue vom Himmel" versprechen in den Antiquariaten im Speicher humorvolle Leser wie Kantor Michael Voigt mit dem "Getüm" von Dietlind Neven-DuMont und Galeristin Ilona Sann, die mit Tommy Jauds Bestseller "Hummeldumm" unterhält.
In der Hafengalerie kommen die literarischen Helden nicht ohne "Blaue Flecken" davon - weder in "Selbs Mord" von Bernhard Schlink, gelesen von Rechtsanwalt Ernst August von der Wense, noch in "Corpus delicti" von Juli Zeh, gelesen von dem Mediziner Gerd Uwe Raabe.
Ein "Blauer Würger" treibt sein kriminelles Wesen im Live am Hafen, unter anderem in den Lektüre-Entscheidungen von Fußballer Robert Peucker und Stadtvertreterin Waltraud Bauer.
Im Hafencafé gleich nebenan lassen indessen zum Beispiel Tänzerin Meike Haken und Journalistin Birgit Langkabel die "Blaue Blume" der Romantik erblühen.
Der Triebwagen der Hafenbahn ist natürlich wie im Vorjahr der Erotik à la "Blauer Engel" vorbehalten, vorgestellt zum Beispiel durch Kunsthaus-Enthusiast Thomas Kowarik und Historiker Marco Zabel.
Jeweils 20 Minuten wird gelesen, und in den zehnminütigen Pausen hat das Publikum - das nur einmal Eintritt für alles zahlt - Zeit zum Plaudern oder Weiterschlendern. Die Buchhandlung Wilke wird in der Hafengalerie wieder einen Büchertisch einrichten mit allen verfügbaren Büchern, aus denen an diesem Abend gelesen wird.
Den Veranstaltungsflyer mit dem vollständigen Programm zum Ausdrucken gibt es hier: |